Neue Wege statt Standardlösungen

Praxisarbeit zeigt, wie Datenverarbeitung auf der GPU unsere Software spürbar schneller machen kann

Spannende Zeiten bei UDS: Unser Mitarbeiter aus der Softwareentwicklung Leonard Huster arbeitet derzeit im Rahmen seines Bachelorstudiums „Medieninformatik Online“ an der Hochschule Emden/Leer an einer Praxisarbeit, die eng mit seiner Tätigkeit bei UDS verknüpft ist. Ziel dieser Arbeit ist es, ein für den Berufsalltag relevantes Thema eigenständig zu bearbeiten und nach wissenschaftlichen Standards zu dokumentieren.

Inhaltlich geht es um mögliche Effizienzsteigerungen bei der Auslagerung rechenintensiver Operationen auf die Grafikkarte. Leonard hat sich bewusst für dieses Thema entschieden, weil die Optimierung von Software-Performance zwar oft in den Hintergrund gerät, in Bereichen wie 3D-Anwendungen, Simulationen oder großen Datenverarbeitungen aber weiterhin entscheidend ist. Besonders reizvoll findet er, dass er sich dabei deutlich näher an der Hardware bewegt, als es in der Entwicklung von Anwendersoftware üblich ist.

Für UDS ist das Thema unmittelbar relevant: „Viele unserer Anwendungen für den Ingenieursbereich beinhalten mathematische Berechnungen. Wo sich diese parallelisieren lassen, sind Grafikprozessoren deutlich schneller. Manche Arbeitspakete, die heute mehrere Minuten dauern, lassen sich so um ein Vielfaches schneller bearbeiten.“ erklärt Leonard. „Nutzer warten weniger – Workflows werden flüssiger.“

Die größte Herausforderung bei der Erstellung der Praxisarbeit war, das bereits vorhandene Wissen zu dem Thema zu ordnen: „Es gibt online unglaublich viel Material aus fast 20 Jahren CUDA-Entwicklung – die relevanten und noch aktuellen Anteile herauszufiltern, war nicht immer einfach.“ so Leonard. Besonders motivierend war für ihn dagegen der Punkt, an dem das Knowhow sichtbar Fortschritte brachte. „Zu sehen, dass es funktioniert“ - die ersten Performancevergleiche bestätigten genau den erhofften Effekt.

Für UDS entsteht aus dieser Arbeit dokumentiertes, langfristig nutzbares Knowhow. Bestehende Software kann dadurch beschleunigt und für Kunden attraktiver werden. Gleichzeitig ermöglicht es neue Projekte – sowohl lokal auf dem Desktop als auch in Cloud-Umgebungen.

Und für zukünftige Bewerber zeigt dieses Projekt klar: Bei UDS kann man nicht nur „mitarbeiten“. Man kann forschen, ausprobieren, Schwerpunkte setzen und Wissen aktiv in Produkte zurückführen. Hier gibt es Raum für Entwicklung, Verantwortung und echtes Vorankommen.

Wir begleiten Leonards Arbeit weiter interessiert und sind gespannt, welche Ergebnisse daraus entstehen.

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